Schwedische Schimpfwörter

31 schwedische Schimpfwörter mit Bedeutung, Aussprache und Härtegrad – sortiert nach euren Stimmen.

Im Schwedischen greift man beim Fluchen traditionell gern ins religiöse Regal: Hölle, Teufel und Verdammnis liefern viele vertraute Ausrufe. Daneben spielen Körperliches und derbe Anspielungen auf Ausscheidungen eine wichtige Rolle; auch sexuelle Begriffe kommen vor. Mutter und die übrige Familie werden dagegen weniger regelmäßig ins Zentrum gerückt als in manchen anderen Sprachen, und Tiervergleiche sind weniger prägend. Das macht den schwedischen Fluchwortschatz oft überraschend kirchlich – selbst wenn gerade niemand betet.

Im Alltag kann ein religiös gefärbter Ausruf recht mild klingen, während sexuelle oder besonders grobe Ausdrücke deutlich härter wirken. Entscheidend sind wie immer Tonfall, Situation und Gegenüber: Unter Freunden wird lockerer gesprochen als im Büro oder mit Fremden. Schwedisch flucht also nicht pauschal sanft, aber manche seiner klassischen Ausrufe haben eine lange Gewöhnungsgeschichte und wirken weniger dramatisch, als ihre düstere Herkunft vermuten lässt.